Bildschirme am KC      SW-Fernseher      BWG 1      Farbfernseher      Commodore  1084s  , 1081      TFT-Fernseher      Normwandler CM345S
Bildwiedergabegerät  BWG 1                          Bild oben: Normaler Farbfernseher über Scart  - RGB

Als klassisches Bildwiedergabegerät für die Kleincomputer zu Bildungszwecken und evtl. dem Heimbereich war der BWG 1.0 vorgesehen. Am weitesten verbreitet waren im Heimbereich kleine tragbare S/W-Fernseher (Robotron, Junost), da sich kaum jemand den Preis von ca. 3500,- Mark für ein "Nur-Bildwiedergabegerät" (ohne TV-Tuner) leisten wollte. Am Fernseher wurde das Bildsignal meist über den Antenneneingang genutzt. Insbesondere auch, weil nicht alle Farbfernsehtypen einen Scartanschluß besaßen. Da die abgebildeten Zeichen  unter MicroDOS eine Größe von 3x8 Punkten haben, sieht deren Darstellung an S/W-Fernsehern nicht sehr gut aus. Eine feinere Auflösung der Zeichenwiedergabe am Fernsehgerät hätte auch wenig Sinn gehabt, da diese Geräte kleiner Strukturen nicht weiter auflösen konnten.

Das ist unter anderem abhängig von der verwendeten Bildschirmgöße, sowie von der Nachleuchtdauer der Beschichtung. Die Abbildung bei Farbfernsehern war durch ihre grobe, meist Schlitzmaske und deren Farbtripelabstand am Antenneneingang auch nicht sonderlich gut. Für ein gutes Bild in Farbe sollte die Bilddiagonale mindestens 42 cm, besser ab 47 cm betragen.Unter CAOS ist das im 40x32 Zeichen-Modus nicht so gravierend wie im 1920'er Modus (80 Zeichen x 24 Zeilen = 1920).
Durch die mögliche Verwendung von Farbmonitoren anderer Homecomputer, kann die Bildschirmdiagonale auch kleiner ausfallen. Sie werden optimal über das RGB-Signal genutzt. Auch FBAS / CVHS, S-Video, Video mittels Adapter ist möglich. Ein Beispiel ist hierfür der Commodore 1084 (1084/S) und der 1081. Letzterer hat noch einen direkten Scartanschuß. Leider wird über die internen Lautsprecher nur ein Monosignal zur Verfügung gestellt.
Auch der Anschluß neuerer Geräte ist über RGB möglich. Im besten Fall sollte darauf geachtet werden das die Bildgeometrie ein Verhältnis von 5 : 4 oder 4 : 3  aufweist. Es können auch Bildwandler verwendet werden (RGB - VGA). Dazu hat Ulrich Z. auf seiner Seite (s.Linkliste) schon einige Typen unter  ... / Hobby => Einsatz von TFT-Monitoren erläutert.

SW-Fernseher   ( Schwarz / Weiß-Fernsehgeräte )
Sehr begehrt waren die Kofferfernseher aus heimischer Produktion. Leider waren diese Geräte nicht stetig verfügbar. Am weitesten verbreitet waren die Kofferfernseher JUNOST aus der UdSSR. Dieses Schwarz/Weiß-Gerät war in der Regel immer erhältlich und kostete 1989 1100,-M
Das CAOS-Menü an einem S/W-TV der Marke JUNOST. Am gleichen Gerät der 1920-Modus. ( 80 Zeichen/Zeile, 24 Zeilen )
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Farbfernseher    ( TV-COLOR ) Seitenanfang   
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BWG 1.0   ( BildWiedergabeGerät 1 ) Seitenanfang   

Der BWG1 liefert bei richtigen Einstellungen ein sehr gutes kühles Bild (Farbe nicht überziehen). Die Abbildung ist durch das unverfälschte RGB-Signal gestochen scharf. Durch den großen Farbtripelabstand erscheint das Bild leicht gerastert. Der in den Bildern zu sehende Moiré-Effekt kommt durch die Bild- und Zeilenfrequenz, sowie auch fotografische Effekte zustande. Ebenfalls der etwas dunklere Streifen. Das ist auf dem Bildschirm in dieser Form nicht zu sehen.

Auch die so oft geschmähte Darstellung der Zeichen im 1920 Modus verliert hier ihre Bedeutung. Durch die grobe Schlitzmaske konnten feiner Strukturen nicht aufgelößt werden, sie lieferte aber ein kontrastreiches Bild. Wie in unterer Abbildung zu sehen ist. Auch Konvergenzfehler sind nicht auszumachen, wie sie oft bei kleineren Farbtripelabstand von Schlitzmasken zu sehen sind. Die Lochmasken von Monitoren mit ihrer feineren Auflösung und etwas weicherem Kontrast sind in der Bilddarstellung überlegen.

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Commodore 1084s    VIDEO (Chinch , CVHS)  Seitenanfang   
Rechts in den Bildern sind  Ausschnitte der Bildschirme von CAOS und ML-DOS nach ihrem Start zu sehen.
Für ein gutes Bild ist zu empfehlen, die Helligkeits- und Kontrastwerte erst in schwarz / weiß einzustellen. Die Helligkeit sollte nur so hoch geregelt werden, daß dann bei einem Bild (Graustufen) keine neuen Strukturen sichtbar hervortreten, bzw. beim Herunterregeln wieder verschwinden. Anschließend die Farbwerte nach eigenem Empfinden anpassen.
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Während beim BWG 1.0 etwa 4x7 Farbtripel zur Darstellung eines Zeichens in einer Matrix von 3x7 Punkten zu Verfügung stehen, sind es beim 1084s ungefähr 7x12 Farbtripel. Um die Rasterung optisch weicher zu Gestalten, sind die Farbtripelspalten um eine halbe Höhe gegeneinander versetzt. Sie erreichen aber nicht die Feinheit der Darstellung einer Lochmaske.
( Tripelgröße ca. 0,36 mm , bei feinen Lochmasken 0,22 - 0,28 mm )

Commodore 1081 Mono an RGB - Scart Seitenanfang   

Der 1081 ist mit einer Lochmaske ausgerüstet. Die einzelnen Punkte ( ROT,GRÜN,BLAU ) eines Farbtripels sind als gleichseitiges Dreick angeordnet. Durch diese Form können wiederum die Farbtripel in einander verzahnt angeordnet werden. Das ermöglicht die Darstellung weichere Konturen ohne stärkere Rasterbildung.

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TFT-Fernseher  an RGB - Scart , Bildgeometrie:  5 : 4 ,  4 : 3 ,  16 : 9 /10
TFT  19"       1280 x 1024 , 1024 x 768   ( RGB )

Bei diesem Gerät handelt es sich um einen Hannspree HT11. Leider konnte er das Bildsignal nicht stabil halten. Durch die stetige Synchronisation kommt es hierbei alle 4-10 Sekunden zum flackern. Die Bildqualität ist dagegen sehr gut. Mit seiner Geometrie von 5 : 4 und 1280 x 1024 Pixel fügt sich das Bildmaß des KC85 optimal in die Pixelmatrix dieses Gerätes ein. Von daher wäre er der perfekte TFT-Monitor am RGB des KC85 gewesen. Auch bei einer Umschaltung auf das Verhältnis 4 : 3 liefert er eine sehr gute Ansicht. Er verfügt auch über alle nötigen Anschlüsse.

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Das gleiche Gerät über VIDEO Chinch Ein noch schlechteres Bild lieferte Scart mit FBAS !
Das Problem bei vielen TFT-Displays ist die gleichmäßige Helligkeitsverteilung
TFT-Fernseher  16:10  an RGB-Scart       . . . Bild und Text folgen . . . Seitenanfang   
TFT-Monitor  Samsung SyncMaster 920N 4 : 3 an Normwandler CM 345S Rohbilder mit freundl. Genehmigung von Klaus D.
. . . Text folgt . . .
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Anmerkung:  Lochmaske, Schlitzmasken, Streifenmaske, Farbtripelformen, Farbtripelgrößen.  Erklärungen folgen !
*** wird fortgesetzt ***
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