Redabas 3.3     Relationales DatenbankSystem -   MicroDOS Beschreibungen RedaMask      RedaProg      ReTrans -DCP-
Preis vom  05.07.1990: 35,60 DM
Archiv:  REDABA33.PMA originale Größe 20,55 cm x 14,5 cm

Redabas war das Datenbankprogramm für DDR-Computer. Auf dem KC85-System lief es unter MicroDOS.

Durch die separate Verwendung eines zweiten Prozessorsystems im D004 lassen sich auch viele Funktionen des Grundgerätes unter dem Betriebssystem MicroDOS ausführen. Mit dem Einbinden von ESC-Sequenzen kann die Vielfältigkeit des KC85 richtig genutzt werden. Durch den Zweiprozessorbetrieb werden Fenster-, Grafik- und Tontechniken ermöglicht. Und das unter einem Betriebsystem dessen Wurzeln bei CP/M liegen. Das ist schon etwas ganz Besonderes unter den PC-Betriebssytemen für 8bit-Computer, wie ein Redabas-Demoprogramm von Mario Leubner zeigt.     (animiertes Bild rechts, Zyklus ca. 40 Sek.)
Im Bild unten wird die Farbmöglichkeit des Grundgerätes genutzt. Es lassen sich so die unterschiedlichen Farben für den Hintergrund und zur Zeichenausgabe einstellen.

Im Bild rechts oben, Redabas zum editieren einer PRG-Datei. Zu sehen sind die Zeilen mit dem Aufruf der erweiterten ESC- Funktionen unter MLDOS. Sie dienen hier für die zeilenweise Auswahl der Vordergrundfarben im Programmenü.   (Bild links, unten) 

In den Bildern links (oben u. unten) läuft diese Anwendung unter MLDOS und Redabas 3.3 8bit mit den ESC-Sequenzen. So lassen sich auch in einem Anwenderprogramm unter einem 8bit CP/M-Betriebsystem, farbige Effekte erzielen und optisch zur differenzierten Darstellung nutzen.   ( Redabas M8 )
Zum Vergleich: In den Bildern rechts (oben u. unten), die gleiche portierte PRG-Datei und Datenbank unter dem Betriebssystem DCP und Redabas-3 Vers 1.0 16bit.   ( Redabas M16 )
In der Redabasversion für das 16bit Betriebssystem DCP sind die Farbanweisungen , z.B. weiß auf schwarz (SET COLOR TO 7,0) im Befehlsumfang.
Die unterschiedlichen Höhen der Bilder ergeben sich aus den unterschiedlichen Verhältnissen der verwendeten Bildformate. Als Basis zur optischen Darstellung wird die Breite benutzt.  CAOS  320x256 Pixel -  Verh. 1 : 0,8  entspricht  5 x 4     /    DCP  640x480 Pixel -  Verh. 1 :  0,75 entspricht  4 x 3
   Handbuch:  READABAS  auf Abb. klicken   * pdf ca. 585 KB
   Programmbeschreibung:  REDAMASK       * pdf ca. 281 KB
   Programmbeschreibung:  REDAPROG         * pdf ca. 420 KB
   * Programm-Konverter  :  RETRANS  -DCP-  Retrans Ergänzungen  11/88
Einstiegs-Befehle                  Leistungsvergleich  M8 ( 8-bit ) M16 ( 16-bit )
CREATE Mit diesem Befehl wird eine DatenBankDatei erzeugt (name.DBD). Es wird zur Eingabe der Struktur der Datenbank aufgefordert
LIST STRUCTURE Hiermit wird die Struktur einer Datenbank angezeigt. Datenfelder, Feldtyp, Feldlänge usw.
MODIFY STRUCTURE Dient der Änderung der Datenbankstruktur. Es werden alle Daten in den Feldern gelöscht !
USE Bei Angabe einer vorhandenen Datenbank wird diese geöffnet, eine bereits Geöffnete wird geschlossen. Ohne Parameter werden alle Datenbanken geschlossen.
LIST Ohne Parameter, listet den gesamten Inhalt der geöffneten Datenbank auf. (Vergl. auch DISPLAY)
Der Befehl bringt fortlaufend je 15 Datensätze zur Anzeige. Die Ausgabe kann mit [ESC] abgebrochen werden.
MODIFY COMMAND Mit diesem Befehl, wird der interne Editor zur Eingabe gestartet. Es können Befehls-, Masken- u.Textdateien bearbeitet werden. Der Standardtyp ist name.PRG
DO[Programm] Hiermit wird die angegeben Befehlsdatei name.PRG ausgeführt.
HELP Macht die Anzeige der Online-Hilfe verfügbar. Die Datei RDBASMG.TXT muß sich auf dem aktuellen Laufwerk befinden. Zur differenzierten Anzeige können spez. Parameter angefügt werden.
Retrans Ergänzungen  11/88      Seitenanfang  
Oben im Bild ist ein Beispiel zur Erstellung einer Datenbank abgebildet. Nach Festlegung der Struktur, erhält man eine Aufforderung zur Eingabe von Daten in die leere Bank (Bild: oben, rechts). Bei Angabe des Feld-TYP's stehen zur Auswahl:  C für alphanumerische Zeichen, N für numerische Zeichen als Zahl, L für logische Aussagen.

Rechts ist die Bildausgabe des Befehls LIST zu sehen. Es wird der Datensatz (Bild darüber), in der Standardform des Befehls angezeigt. Durch die Angabe der Reihenfolge, sowie Anzahl der Feldbezeichnungen, läßt sich die Form der Ausgabe etwas modifizieren.
Das zeigt aber auch, wie wichtig die Verwendung von klar gegliederten Masken zur übersichtlichen Ein- und Ausgabe von Informationen sind.
REDAMASK - RedabasMaskenGenerator      Handbuch  *pdf ca. 281 KB Seitenanfang   
REDAMASK stellt eine zusätzliche Komponente für die M8 Version des Datenbanksystems REDABAS 3.3 dar. Es soll den Nutzer von Routinearbeiten entlasten und den Anwenderkomfort von REDABAS erhöhen. Das Programm ist eine Hilfe zum entwerfen von Bildschirm-Masken zur Erfassung von Daten zur Ein- und Ausgabe, sowie dem Anfertigen von druckfertigen Formularen. Die Masken werden automat. in Befehls- und Formatdateien von REDABAS umgesetzt. Die Arbeit des Nutzers liegt in der optischen Gestaltung der Masken und Formulare. In der Praxis kommt es beim Entwurf von Masken und deren Umsetzung vor, daß sich die Gestaltung einer Vorlage mit Bleistift und kariertem Papier (z.B. 80 x 24 Karos) schneller und übersichtlicher realisieren läßt. Auch im Zusammenhang mit der Platzierung von Befehlsein- u. Ausgaben in den Masken, ist dieses Verfahren, bei umfangreicheren Masken effizienter. REDAMASK und REDAPROG sind über ein Installationsprogramm einzurichten (s. Bilder).
REDAPROG - RedabasProgrammGenerator      Handbuch * pdf ca. 420 KB Seitenanfang   
Ebenso stellt REDAPROG eine zusätzliche Komponente für die 8-bit-Version des Datenbanksystems REDABAS 3.3 dar.
REDABAS-Programmierer werden durch folgende Dienste unterstützt: Steigerung der Verareitungsgeschwindigkeit von REDABAS-Programmen, Verringerung des Programmier- aufwandes, Vereinfachung der Fehlersuche und Wartung. Alle verfügbaren Funktionen werden in einem Menü angezeigt und auch dort ausgewählt. In der Praxis tritt in Bezug zur Geschwindigkeit u.U. das Gegenteil ein. Das hängt von der Schachtelungstiefe und Anzahl der Programmschleifen ab. Durch das Zusammenfassen aller Programmteile zu einem Hauptprogramm nimmt dieses mehr Platz im TPA ein. Beim bedingtem Suchen in großen Datenbankfeldern ist für die Bestandteile der Datenbank weniger Platz und es findet eine stetiges Auslagern der Datenbankteile aus dem TPA statt. Nicht nur beim Diskettenbetrieb reduziert sich die Leistung in diesen Fällen drastisch.
RETRANS - Redabas DateiKonverter  -DCP-  Handbuch  * pdf ca. 152 KB   Programmtechn. Ergänzungen  11/88 * pdf ca. 6,9 KB Seitenanfang   

Das Dienstprogramm RETRANS ermöglicht die Datei-Konvertierung von REDABAS M8 nach REDABAS-3 M16. Damit wird ein Umstieg auf REDABAS-3 M16 erleichtert. Die Neuerfassung der Datenbestände und die Neuprogrammierung der Anwendungen kann somit entfallen. Retrans arbeitet unter dem Betriebssystem DCP. In der Praxis müssen mitunter kleinere Korrekturen an den Anwenderprogrammen vorgenommen werden. Für KC85-Anwender die REDABAS unter MicroDOS nutzen und in ihren Daten unter Verwendung der deutschen Umlaute abgelegt haben, fällt nachträglich mehr Arbeit an. Die Sonderzeichen müssen per Hand ersetzt werden. Unter bestimmten Umständen kann man den Befehl REPLACE verwenden.
REDABAS-3 ist deutlich leistungsfähiger als die 8-bit Versionen. REDABAS-3 16-bit ist zum Nachfolger REDABAS-4 aufwärtskompatibel. D.h. es können alle Dateien von REDABAS-3 unter REDABAS-4 genutzt werden. Umgekehrt ist das nicht unbedingt möglich. Im heutigen Gebrauch spricht man bei einem neueren Programm von dessen Abwärtskompatibilität.

Leistungsparameter  REDABAS 3.3  M8 SCP ( 8bit ) Leistungsparameter  REDABAS-3  M16 DCP ( 16bit ) Seitenanfang   
max. Anzahl von Dateien ................ beliebig
Anzahl der während der
Verarbeitung eröffneten Dateien ..... max. 16
eröffnete Datenbankdateien ........... 2
Sätze pro Datei max. ..................... 65 535
Zeichen pro Satz max. ................... 1000
Felder pro Satz max. ..................... 32
Zeichen pro Feld
Darstellungstyp:  alphanumerisch ..... 254
Darstellungstyp:  numerisch ............. 10
Darstellungstyp:  logisch .................. 1


Sortierkriterien ................................ max. 1
Prozeduren je Prozedurdatei ............ --
grösste Zahl  .................................... ca. ± 1 · 10^63
kleinste Zahl .................................... ca. ± 1 · 10^-63
numerische Genauigkeit ................... 10 Ziffern
Zeichenkettenlänge  ......................... max. 254 Zeichen
Zeilenlänge eines Befehls .................. max. 254 Zeichen
Listenkopflänge ............................... max. 254 Zeichen
Indexschlüssellänge ......................... max. 100 Zeichen
Anzahl Speichervariablen ................. max. 64 global
Anzahl Ausdrücke im SUM-Befehl .. max. 5
Größe des Variablenbereiches ......... max. 1536 Zeichen
max. Anzahl von Dateien ............... beliebig
Anzahl der während der
Verarbeitung eröffneten Dateien ..... max. 16
eröffnete Datenbankdateien ........... 10
Sätze pro Datei max. ..................... 1 000 000 000
Zeichen pro Satz max. ................... 4000
Felder pro Satz max. ..................... 128
Zeichen pro Feld
Darstellungstyp:  alphanumerisch ..... 254
Darstellungstyp:  numerisch ............. 19
Darstellungstyp:  logisch .................. 1
Darstellungstyp:  Datum .................. 8
Darstellungstyp:  Merk ................... 4 KB
Sortierkriterien ............................... max. 10
Prozeduren je Prozedurdatei ............ 10
grösste Zahl  .................................. ca. ± 1 · 10^63
kleinste Zahl ................................... ca. ± 1 · 10^-63
numerische Genauigkeit .................. 10 Ziffern
Zeichenkettenlänge .......................... max. 254 Zeichen
Zeilenlänge eines Befehls ................. max. 254 Zeichen
Listenkopflänge ............................... max. 254 Zeichen
Indexschlüssellänge ......................... max. ? Zeichen
Anzahl Speichervariablen ................. max. 256 global + lokal
Anzahl Ausdrücke im SUM-Befehl .. max. ?
Größe des Variablenbereiches ......... max. ? Zeichen
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